Die Heimat und das Grübeln…

Heute hatte ich mal etwas Zeit für mich, bzw. habe ich mir diese genommen. Momentan bin ich in der Heimat zu Besuch, in der Heimat, in der ich mich irgendwie nicht mehr wohl fühle… Ich hätte nie gedacht, dass es so schnell geht, dass Bayern MEIN neues Zuhause sein wird.
Aber hier verbinde ich zum größten Teil nur schlechte Erinnerunge, und ich beginne sofort wieder mit der Grüblerei…
Worüber?
Über alles…
„oh hast du mitbekommen, x und y haben geheiratet“
„ach z und p haben nachwuchs bekommen und bauen ein Haus“
„v und x ziehen zusammen“

Und ich?
Mir kommen immer die Gedanken, was ich doch für eine schlechte Partnerin gewesen sein muss, ich war teilweise bis zu 4Jahren mit Freunden zusammen, aber es wollte weder einer mit mir zusammen ziehn, noch war die Rede von heiraten usw. und jetzt?  Innerhalb eines Jahres sind sich alle so  sicher?!
Es könnte mir relativ egal sein, da ich wirklich (über)glücklich bin. Ich liebe meinen Job, habe eine super Wohnung und schon einige Freunde gefunden in München. Aber vor allem habe ich einen wahnsinnig tollen, liebevollen, herzlichen Partner an meiner Seite, der für mich da ist, mit dem man Spaß haben und gemeinsam die Zeit genießen kann…
Und er steht zu mir,so wie ich bin…
Dennoch habe ich Angst wieder etwas falsch zu machen, zu klammern? zu viel Freiraum zu lassen? zu sehr nachzufragen? Zu wenig zu fragen?! Ach was weiß ich…

Ich will doch einfach nur alles richtig machen… Und habe dennoch Angst wieder zu versagen…

Warum wurde mit mir immer so schlecht umgegangen?
Warum wurde mir so dermaßen Schmerz zugefügt? Warum stand kaum jemand zu mir? Warum wollte man mit mir zusammen sein und trotzdem nie für mich da sein? Bin ich so ein schlechter Mensch? Oder muss man sich so sehr für mich schämen?…

Fragen auf die ich wohl nie eine Antwort bekommen werde… Aber die ich mit der Zeit hoffentlich vergessen werde…

Denn bis jetzt ist einfach alles anderst…. Im sehr positiven Sinne…

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Die unnützen Gedanken…

Hier sitze ich…
Wo andere Urlaub machen, mir gehts besser als jemals zuvor…
Aber den noch…

Ist es nur Fasade?
Ist es nur der Wunsch endlich glücklich zu sein?

In den letzten 3Tagen bin ich wieder ziemlich am nachdenken…

Die Leute die mir mein Glück nicht gönnen gehn mir eigentlich ziemlich am  A*** vorbei. Trotzdem trifft es mich jedes mal mehr als ich zulassen will.

Am Dienstag Abend der Anruf von der Tante… War sowieso schon komisch da Sie sich normalerweiße nie meldet.
Kein „Hallo“, kein „wie gehts dir?“ nichts…
Stattdessen
„sagmal du könntes dich auch mal melden und nachfragen wie es deinem Onkel (hat Krebs) geht, und übrigens deine Cousine ist schwanger! Siehste die macht Ihre Eltern wenigstens zu Oma und Opa, nicht so wie DU! Denkst deine Mutter findet es toll nie Enkelchen zu bekommen? Dafür haust du einfach so ab und lässt alles liegen nur damit DU glücklich wirst… Renn doch nicht vor deinen Problemen weg…
Ich finde das echt scheiße von Dir- denkst nur an dich… Karriere ist nicht alles… Und sag nicht doch für dich schon! Guck lieber das du deine Eltern glücklich machst. Auch wenn du als Frau die keine Kinder bekommen kann/will nicht so viel Wert bist…“

Wow das hat gesessen…
Vorallem da Sie sich nie für nich interessiert hat. Und auch als es mir damals schlecht ging… Richtig schlecht, privat und gesundheitlich, hat sie nie nach mir gefragt… Warum wird das immer von mir verlangt??? Für jeden war/bin ich da… Aber wenn ich mal jemand brauch von der Familie… Niemand…

Ist es wirklich so das ich nur einen Stellenwert habe wenn ich meinen Soll als Frau erfülle?
Ich bin einfach nicht der Mensch um Daheim zu sitzen, den Haushalt zu schmeißen und Kinder zu hüten…

Wieviele Männer sind geschieden oder

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haben schon Kinder… Ich hab ja nie gesagt, das ich diese zum Beispiel nicht akzeptieren würde…

Aber warum soll ICH…
Ach egal…

Ich probiere dieses Telefonat jetzt einfach irgendwie zu vergessen… Und Lebe mein leben genau so weiter…
Denn so gehts mir momentan echt super…

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Wie die Zeit vergeht…

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Wie die Zeit doch vergeht…
1,5 Monate bin ich nun schon in München und den ersten Monat im neuen Büro hab ich auch schon hinter mir. Im Büro fühle ich mich immer noch so, wie wenn ich nie weg gewesen wäre… Einfach super. Ich hab wahnsinnig nette Kollegen und die Arbeit an sich ist genau das was mich happy macht.

Die Gegend hab ich auch schon so weit es ging erkundet.
-Ammersee
-Starnbergersee
-München (Nymphenburger Schloss, P1, Stadt, Hirschgarten, Pasing Acarden, Tollwood, Olympiapark)
-Augsburg
-Dachau Stadt
Und natürlich hier um Fürstenfeldbruck.

Es ist einfach wahnsinnig schön hier, was ich selbst nie gedacht hätte. Vorallem das ich mich hier so wohl fühle wie schon lange nicht mehr.
Was sich auch in meiner Gesundheit wieder spiegelt. Fühl mich fit und gut, auch die Blutwerte zeigen das mit TOP Werten wie seit meiner Erkrankung nicht mehr…

München war echt die beste Entscheidung die ich je getroffen habe.
Und ich denke Bayern wird mich länger als die geplanten 2 Jahre behalten 😉

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Warum immer diese Zweifel….

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Jetzt bin ich schon gut 1,5 Wochen hier in München, aber es fühlt sich immer noch an wie Urlaub.
Behördengänge sind alle erledigt, Unternommen habe ich auch schon einiges um mich abzulenken(Radtour an den Ammersee, Fußball gucken mit den neuen Kollegen, Baden an des Seen hier, Besuch einiger kleiner Städte hier, München mit Paps angeschaut und mit meiner Lieben S. getroffen 🙂 )
Und nun? Sitz ich hier am See mit Blick aufs Wasser und denke nach (kann ich ja ziemlich gut^^)
Ich freu mich rießig auf meine neue Herausforderung, dennoch kommen immer wieder die Zweifel…
Ich habe für meinen Wunsch/Ziel meine Liebsten alleine gelassen…
War es wirklich richtig? Genauere Zweifel kann ich gerade noch nicht erklären, folgt aber sicher noch…

Jetzt habe ich genau das was ich wollte, eine eigene Wohnung, ein Leben – komplett eigenständig, einen tollen Job der mir wahnsinnig Spaß machen wird, und ich kann endlich wieder ohne Angst spazieren gehen (auch wenn das noch etwas schwer fällt),aber meine Freude nur übers Telefon zu teilen ist nicht gerade das wahre.

Auch Anschluss findet man hier echt schwer, da hat man mal den Mut und quatscht jemanden an und dann kommen meist nur kurze Antworten zurück und das war es.
Von den Leuten  Daheim, die groß die Klappe aufgerissen habe, sie sind immer für mich das wenn was ist, und sie melden sich gerade in der Anfangszeit häufiger, kam nach einer SMS von mir nur „kann jetzt nicht, melde mich“ Naja bis jetzt habe ich davon nichts gehört…

Egal… Krönchen richten und weiter geht’s…
Ich werde hier alleine klar kommen, ich habe schon so viel geschafft und da ist das nur eine Kleinigkeit, ich werde Anschluss finden, ich werde erfolgreich sein und das erreichen was ich mir vorgenommen habe! Und die Leute die mir wichtig sind stehen hinter mir! Und der Rest… kann mich mal  😉
Jetzt wird das Gläschen badischer Weißwein noch ausgetrunken, die negativen Gedanken werden verdrängt und nächste Woche Startet die Arbeit J

In diesem Sinne 🙂 Prost

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Nun beginnt das Abenteuer München…

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Da ich mir das mit dem Bloggen über meinen Umzug irgendwie einfacher vorgestellt hatte, aber das Dank meinem Mobilfunkanbieter nicht geklappt hat, gibt’s eben jetzt erst eine kleine Zusammenfassung…

In der letzten Woche Daheim (Gott verging die Zeit jetzt doch schnell…) hatte ich nochmals die Zeit genutzt um mich mit meinen Liebsten (wo ich weiß, denen Bedeute ich etwas) zu Treffen. Montags mit der ehemaligen besten Freundin (waren gerade wieder dabei unsere Freundschaft aufzubauen), dienstags mit einem Teil der Familie und einem Besuch am Baggersee mit einem guten Freund, mittwochs mit den Arbeitskollegen (hatte noch nie so einen rührenden Abschied) und am Donnerstag wurde dann nur noch gepackt…

Donnerstag Abend 12.6.14:
Sowie schon die ganze Woche ist es ein echt komisches Gefühl hier in der Wohnung mit den zum Teil schon gepackten Kisten zu sitzen… Jetzt erst wird mir richtig bewusst, auf was ich mich da eingelassen habe…
Meinen Eltern merkt man immer mehr an, dass es auch für sie nicht einfach ist mich gehen zu lassen…und auch wenn ich es (leider) nicht so zeigen kann fällt es mir wahnsinnig schwer jetzt schon an den Abschied in München zu denken…
Gegen 16Uhr waren alle Kisten komplett gepackt und wir warteten nur noch bis mein Onkel mit dem Umzugsauto kam, in dieser Zeit wurde kaum geredet, eher mehr geknuddelt 🙂 was auch mal ganz gut tut.
Naja, das Umzugsauto und mein Auto waren schneller gepackt als gedacht. Komisch sein „ganzes“ Leben in einem Kleinbus zu sehen… Nur das und mehr gibt’s nicht… Hmmm…

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Nach dem packen ging es dann zum Italiener im Ort zur Belohnung, richtig glauben konnte ich es auch hier noch nicht. (was mich dafür umso mehr traf, „Freunde“ und Bekannte von früher die wussten das ich gehe und mich auch sitzen gesehen hatten, schafften es nicht mal her zu kommen und Tschüss zu sagen… das war einer der Bestätigungen das ich eigentlich genau das richtige mache…)
Am Abend saßen wir (Eltern und Onkel) noch etwas auf dem Balkon zusammen, ich muss zugeben, obwohl ich es immer noch nicht wirklich glauben kann, ins Bett zu gehen ist mir echt schwer gefallen…

Freitag 13.6.14
Ja Freitag der 13….
Für viele ein Pechtag, für mich war die 13 schon immer was Positives 😉 Führerscheinprüfung am 13. Abschlussprüfung beider Ausbildungen mit der Prüfungsnummer 13 geschafft… und nun meinen kompletten Neuanfang am 13. gestartet… Kann ja nur gut werden… 😉 bis jetzt hat auch alles ohne Probleme geklappt… (was mich echt gewundert hat, wenn man schon gehört hatte was an Umzügen alles schief ging)

Nach einer schlaflosen Nacht, immer wieder mit der Frage ob das alles so richtig ist was ich mache usw. haben wir uns dann gegen 6Uhr auf den Weg nach München gemacht. Mama war immer nur am heulen und konnte mich schon gar nicht mehr ohne Tränen anschauen… (was mir echt viel bedeutet hatte/hat, da wir nicht immer ein gutes Verhältnis hatten und das sie dann so Gefühle zeigt… *darf gar nicht dran denken*)

Um 11Uhr kamen wir dann in meiner neuen Heimat an. Und nach der Schlüsselübergabe folgte das Möbel und Kisten schleppen… Wobei wir hier echt fleißig waren. Innerhalb eines Tages standen alle Möbel (hatte alles neu und musste somit alles aufgebaut werden). Abends ging es dann nach Fürstenfeldbruck, wo ich meine Helfer zu einem deftigen Abendessen einlud.
Samstags fuhr ich dann nochmals mit Mama hier ins Möbelhaus um noch 1-2 Kleinigkeiten wie Lampen und Badezimmerschrank zu kaufen.
Und ab 15 Uhr war es dann soweit… Die Verabschiedung..
*Tränchen* Ja die war schlimm… sehr schlimm… :,,,,(
Mama wollte mich gar nicht mehr los lassen und selbst meinem Paps,
den ich noch nie mit Tränen sah,… jaaaa war schlimm… und tat verdammt weh… richtig weh…
Da war er wieder der Moment des zweifelns, ob das alles richtig war…
Naja nun sitz ich hier mit der Tempobox und schluchze vor mich hin…
Bin ich wirklich bereit für meinen Neustart komplett alleine???

 

Tag des Büroabschieds

Heute ist nun der Tag der Tage,
an dem ich nach 1 Jahr und 8 Monaten meine Firma wieder verlasse.
Auf der einen Seite ein komisches Gefühl und auf der anderen freue ich mich so sehr auf meinen Neubeginn.
Ich gehe mit einem weinenden und einem lachenden Auge.
Weinend, da mir die Leute echt sehr fehlen werden. Vor allem meine 7 Kollegen am Tisch. :,(
So viel gelacht und Spaß hatte ich noch nirgends. Egal wie schlecht meine Laune morgens war, kaum bei Ihnen, und der Tag war trotz Ärger und Frust gerettet.
Lachend, da für mich jetzt ein großer neuer Schritt ansteht. Eine komplette Veränderung, mit neuen Herausforderungen, Aufgaben und Abenteuern. Und das Wissen das ich dort freudig empfangen werde.
Jetzt kann das Umzugschaos beginnen… 

Aus dem Leben einer Teilzeitbedienung ;)

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Immer wieder werde ich von Leuten, Bekannten oder Gästen gefragt, warum ich mir diesen Stress mache und nebenbei noch am Wochenende kellnern gehe.
Viele spekulieren darauf das ich einfach in meinem Hauptjob nicht genug verdiene (weil freiwillig arbeitet keiner so viel), oder das ich kein Privatleben habe (weil Arbeit bedeutet weniger Zeit für Hobbies und Freunde). Beides total falsch!
Dass die Arbeit als Kellnerin mir Spaß macht und ich das wirklich nur zum Ausgleich meines Hauptberufes mache, da kam noch keiner drauf.
Jemand der der gerne arbeitet?!? –geht ja gar nicht!
Geht jawohl! 

Als ich vor 10Jahren die Ausbildung zur Bäckereifachverkäuferin angefangen habe, habe ich erst einmal gemerkt, wie sehr mir der Umgang mit Menschen doch gefällt. (was die ersten paar Monate der Ausbildung nicht der Fall war- die wollte ich nämlich schmeißen weil ich einfach nicht wusste wie ich mit den Kunden umzugehen habe)

Aber:
Kommt Zeit kommt Rat.
Man kann ja alles lernen.

Und das habe ich auch.
Schnell wurde mir klar, dass je freundlicher ich zu unfreundlichen Kunden war umso mehr haben Sie sich aufgeregt und gemerkt, dass man mich nicht aus der Ruhe bringen kann. Irgendwann hatte ich Sie dann soweit das ich Ihnen sogar ein „kleines“ Guten Morgen, Hallo, Danke oder sogar ein Lächeln ins Gesicht zaubern konnte. Das waren schwere kleine Erfolgserlebnisse 

Das ich selbst morgens um 4Uhr immer freundlich war, und das auch meine Kundschaft merkte und begeistert davon war, tat auch dem Selbstbewusstsein extrem gut.
In den gesamten 3Jahren der Ausbildung war ich nicht einen Tag schlecht gelaunt oder unfreundlich zu den Kunden (was ja leider recht häufig im Verkauf vorkommt), egal wie es mir ging. Das muss mir erst mal einer nachmachen 😉

Dann ging es für die nächste Ausbildung ins Büro. Ganzen Tag am Schreibtisch, Kontakt nur mit den Verkäuferinnen in den Filialen über das Telefon.
War etwas anderes, was mir aber auch gut gefallen hat, trotzdem hat der direkte Kontakt (Leute sehen, sprechen, lachen) total gefehlt.
Aus Zufall wurde ich dann gefragt , ob ich keine Lust hätte mir als Kellnerin etwas nebenbei dazu zu verdienen. Und natürlich habe ich sofort zugesagt. So war ich nun 6Jahre lang in der gleichen Gaststätte Kellnerin. Und kann dabei richtig aufblühen. Ich mach das sooo wahnsinnig gerne.
Gerade im Gasthaus, lernt man so viele neue Leute kennen. Bekommt viele Lebenssituationen von Menschen mit, ist Tröster, Zuhörer und Aufmunterer zugleich und immer wieder wenn man die Bestätigung von den Gästen bekommt das sie zufrieden waren (was sich meist immer an der Menge des Trinkgeldes misst) geht mir das Herz auf. Wenn jemand total niedergeschlagen rein kommt, und einfach am Tresen jemanden zum Reden sucht und man es dann zum Schluss sogar schafft das derjenige mit einem Lächeln nach Hause geht…
Der kleine Flirt zwischendurch (auch der Versuch das Trinkgeld von männlichen Gästen zu erhöhen ;-)) wenn man auch selbst einfach mal wieder etwas Bestätigung gebrauchen kann… Ich Liebe meinen Nebenjob!
Hach Kellnern ist was Tolles 

Leider muss ich meinen Nebenjob durch meinen Umzug aufgeben, aber ich weiß, dass mein Gasthauschef mich immer wieder gerne zurück nimmt, und wer weiß, vielleicht werde ich künftig irgendwo in München am Wochenende als Kellnerin im Biergarten zu finden sein 😉

Unbenannt - Kopie

 

„Kleiner“ Check-UP

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Nachdem ich meinen Neustart so gut wie geplant habe, fand ich es an der Zeit auch mal nach mir schauen zu lassen, gerade da es mir gesundheitlich letztes Jahr nicht wirklich gut ging. Und ich auch so mit einigen Problemchen zu kämpfen habe.
Also habe ich beschlossen mich einmal komplett durchchecken zu lassen.
Auch da ich nicht wirklich Lust darauf habe, die ganzen speziellen Ärzte in München noch zu Suchen- hier weiß ich wo ich hin muss.

Ich habe dann also ab Februar nach Rücksprache mit meinem Hausarzt begonnen die einzelnen Ärzte aufzusuchen. Er hielt es auch für eine gute Idee, da er mir dann noch (falls etwas sein sollte) zur Seite stehen könnte.

Hier mal ein kleiner Überblick wo ich überall war 😉

Ernährungsberatung:
Alles soweit okay, soll trotz Stillstand/ leichter Zunahme meine Ernährung so beibehalten, da ich die Nährstoffe benötige. (schwer aber mein Körper wird schon wissen was er tut.)

Gefäßchirurgie:
Hier ging es hin, weil der Verdacht auf Wassereinlagerungen bestand und da in meiner Familie viele ein Problem mit den Venen und Thrombose haben. – Pille nicht vertragen und gewechselt.

Gastroenterologie:
Aufgrund der unerklärlichen Magenschmerzen die immer wieder nachts auftreten. Auch hier ist alles gut, die Schmerzen kommen von Aufregung und wahrscheinlich sind es zum Teil noch Phantomschmerzen, da ich fast zwei Jahre lang Gallenkoliken hatte.

Hautarzt:
Einfacher Check Up. Alles okay

Zahnarzt:
Jährliche Untersuchung

Frauenarzt:
Üblicher Check Up bzgl. des Gebärmutterhalskrebs und Umstellung der Pille.
(eine leichte Verbesserung der Werte)

Rheumatologe:
Übliche Routineuntersuchung inkl. großes Blutbild, Wert sind den Umständen entsprechend in Ordnung, Empfehlung einer Rheumaklinik in München (MUC ist sitz der Rheumatologie)

Endokrinologie:
Kalte Knoten und Zysten auf der Schilddrüse (schon länger bekannt). Aber dank Tablette alles im grünen Bereich.

HNO-Arzt:
Aufgrund einer Lungenentzündung vor ein paar Wochen kam mir dieser Arzt dazwischen. Mittlerweile ist aber alles wieder in Ordnung.

Pneumologie (Lungenärzte):
Nach der Lungenentzündung noch etwas Probleme bei anstrengenden Tätigkeiten. Aber Das dauert noch etwas bis sich die Lunge erholt.

Orthopäde:
Hier habe ich erst noch Termin. Da ich durch Verspannungen an der HWS nach anstrengenden Tagen, extremes Ohrensausen habe. Hausarzt meint es kommt von den Verspannungen.

Bei allen Untersuchungen kamen positive Ergebnisse heraus, was mich natürlich wahnsinnig beruhigt hat. Und ich somit gut in München durchstarten kann. :-)

Kartoffelsalat mit Spargel

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Für 2 Portionen benötigt ihr:
500g festkochende Kartoffeln
500g Spargel (weiß oder grün)
2 El Schmand
2 El Mayonaise
3 EL Joghurt
2 EL Weißweinessig
2 Tl Senf
2 Eier
Pfeffer, Salz, Schnittlauch

1. Kartoffeln waschen, und bei mittlerer Hitze 20min kochen.
Danach mit kaltem Wasser abspülen und pellen.
2. Spargel schälen und in ca. 3cm große Stücke schneiden.
In kochendem Salzwasser 5 min bissfest garen.
Abtropfen lassen.
3. Schmand, Mayo, Joghurt, Essig und Senf in 5-6 EL Wasser glatt rühren.
Salz, Pfeffer und Schnittlauch unter das Dressing rühren.
4. Eier wachsweich kochen und abgekühlt in 4 Hälften schneiden.
5. Kalte Kartoffeln in ½ cm dicke Scheiben schneiden.
6. Danach Kartoffeln, Spargel, Ei und Dressing mischen und noch mit etwas Schnittlauch bestreuen.

Guten Appetit! 
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Pro Portion
WW Punkte: 9PP (fettarme Produkte)
Kcal: ca. 485 Kcal
KH: ca. 41g

Für mich, nein danke!

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Nachdem ich mich gestern etwas mit meiner Mutter über meine Zukunft unterhalten habe, kam auch wieder das Thema „Kinder“ auf den Tisch.
Aus dem Gespräch heraus konnte ich hören das Sie sich schon Enkelchen wünschen würde, aber Sie akzeptiert auch das ich Ihr diesen Gefallen nie tun werde.
Warum?
Durch meine Krankheit wurde mir von Kindern abgeraten (die Chance, dass es gesund wäre liegt nur bei 30%). Wieso sollte ich dann das Risiko eingehen? Und auch will ich meinem Kind das Leid einer Behinderung ersparen.
DER Kindermensch war ich noch nie, dafür habe ich einfach keine Geduld und auch so kann ich nicht viel mit Ihnen anfangen. Zwar pass ich ab und zu mal auf mein Patenkind auf, aber ich bin froh wenn der Tag oder die Stunden dann vorbei sind.
Während andere Mädels früher schon immer auf Babys aufgepasst hatten, war ich da nie begeistert davon. Mir war auch schon vor meiner Diagnose bewusst das Kinder eigentlich nichts für mich sind. Ich möchte lieber Karriere machen, viel Reisen (reisen wann ich will) und MIR etwas gönnen ohne solch eine wichtige Verpflichtung zu haben.
Sind vielleicht für den ein oder anderen lächerliche Gründe und die könnte man auch mit Kind machen. Aber warum sollte ich;-)

Leider sieht das die Gesellschaft auch so. Wenn das Thema in einer Runder angesprochen wird, und ich dann offen (ja ich habe keine Probleme damit zu erzählen dass ich keine Kinder bekommen kann) sage, dass Nachwuchs für mich Tabu ist, werde ich mit großen Augen angeschaut, abwertend betrachtet oder sogar beleidigt!
„Frauen sind auf der Welt um Kinder zu gebären und groß zu ziehen – Wenn Sie das nicht können sind sie unnötig hier auf der Welt!“ Ja das wurde zu mir gesagt und das hat gesessen! Noch dazu tat es verdammt weh, wir sind doch keine Maschinen… man kann doch auch in einer Partnerschaft glücklich ohne Kinder sein. Und wenn man wirklich Kinder möchte gibt es immer noch andere Wege, es gibt schließlich so viele Kinder die ein Zuhause suchen.
Und das war das erste Mal wo mich dieses Thema echt getroffen hat. Ohne das die Person die Gründe wusste- mir so einen Satz an den Kopf zu knallen. Eine Frau die mit diesem Thema nicht so locker umgehen kann, wird wohl noch mehr am Boden sein als sie es wahrscheinlich schon ist.
Traurig, aber so wird man anscheinend von unserem Umfeld gesehen.
Das ist aber trotzdem kein Grund für mich meinen Standpunkt zu ändern. Karriere steht bei mir an erster Stelle, und bevor ich auf andere schaue muss es zuerst mal mir gut gehen…

„Wer sein eigenes Leben und das seiner Mitmenschen als sinnlos empfindet, der ist nicht nur unglücklich, sondern kaum lebensfähig“
Albert Einstein